|
Kerkertheater
Ein kulinarisch- literarisches Mittelalterspektakel
So könnte Ihr Programm aussehen
(Gesamtpaket, 10-40 Personen 160,00 €, zzgl. Speisen und Getränke):
 |
Ein Stadtspaziergang der entspannten Art (1h bis 1,5 h) |
 |
Begrüßung durch den Wirt des Storchenturmes mit Willkommenstrunk |
 |
Vorstellung des historischen Hellgrevenhofes |
 |
Individuell abgestimmtes Kerkerprogramm (Angebot siehe unten) |
Speisefolgen, Preise und Länge der Auftritte sind flexibel gestaltbar.
Eine Bestellung ist ab 10 Personen möglich.
Ab 40 Personen erhöht sich der Preis um 100,00 €,
da eine zweite Führung notwendig ist.
Kerkerprogramm im Storchenturm
(10-40 Personen, 100,00 €, Theaterstücke sind einzeln oder auch als dreiteiliges Programm möglich)
| Neben der Dichtkunst verbinden den Franzosen Francois
Villon, den Spanier Miguel de Cervantes Saavedra und den Engländer William Shakespeare ihre mehr oder weniger langen Aufenthalte hinter Gefängnismauern. Auf kurzweilige Weise, von tragisch bis komisch, kann im Kerker des Storchenturms auf ihren Spuren gewandelt werden. |
|
„Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund...“
Francois Villon- Eine gescheiterte Existenz, hemmungslos in seinen Trieben, schwachen Willens, jähzornig im Streit,
wird der Franzose bei Gelegenheit zum Dieb, zum Einbrecher, zum Mörder. Nach dem Gesetz hatte er mehrfach die Todesstrafe verdient. Dennoch entrinnt er
immer wieder dem Henker. Sowohl am Hof des Herzogs von Orleans als auch des Herzogs von Bourbon sind seine
dichterischen Aufenthalte verzeichnet. Doch zu Ruhm bringt er es nicht. Erneut landet er im Kerker. Hier entstehen
in der Mitte des 15. Jahrhunderts seine unbarmherzigen Scherz- und Spottgedichte. Eine Renaissance erfahren
seine Werke im 20. Jahrhundert durch Nachbearbeitungen und Interpretationen von Paul Zech und Klaus Kinski.
|
|
„Bedenket doch Herr Ritter, die dort sich zeigen, sind keine Riesen, sondern Windmühlen...“
Miguel De Servantes Saavedra – Im Jahr 1605 erschien in Madrid der Roman „Leben und Taten des scharfsinnigen Junkers Don Quijote de la Mancha“. Er handelt von einem Ritter, dessen legendärer Kampf gegen Windmühlenflügel noch heute für Erheiterung sorgt. Sein Autor entstammte selbst dem verarmten Adel, verbrachte mehrere Jahre im Kriegsdienst, wobei er seine linke Hand einbüßte und in fünfjährige Gefangenschaft geriet. In die Heimat zurückgekehrt, verdingte er sich als königlicher Steuereinnehmer. Durch eine Intrige kam er 1597 erneut in Haft, in der er seinen Don Quijote konzipierte. |
|
„Ich bin nichts, wenn ich nicht lästern darf.“
William Shakespeare – Glaubt man einer Legende, wurde der junge William wegen Wilderei verhaftet und
eingekerkert. Später arbeitete er als Schauspieler in kleineren Rollen, war Teilhaber an seiner Theatertruppe
und begann für diese, Stücke zu schreiben. Schon zu Lebzeiten wurde er dadurch zu einer populären
und begüterten Persönlichkeit. Shakespeare starb mit 52 Jahren im Jahr 1616 in Stratford. Die genaue
Todesursache ist nicht bekannt, dennoch geben Spuren von Marihuana und Kokain, die an seiner
Tabakpfeife gefunden wurde, immer noch Rätsel auf.
|
|
|
zurück
|